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Taizé-Andachten sind eine sehr gute Möglichkeit zu sich zu finden und dadurch frei zu werden für ein Gespräch mit Gott dem Herrn.

Der seinerzeit evangelische Bruder (Frere) Roger gründete die Gemeinschaft in Taizé, nach dem er selbst Frankreich im zweiten Weltkrieg verlassen musste. Er kehrte zurück in die Schweiz und gründete mit drei Anderen eine Gemeinschaft, in der sie sich zur Ehelosigkeit und Güterstand verpflichteten.

1944 ging Frere Roger zurück nach Frankreich in das Städtchen Taizé. Sein Haus wurde zum Versteck und zu einer Durchgangsstation für politische Flüchtlinge und zu einem Haus des Gebetes und der Nächstenliebe.

Nach mehrerem Hin und Her mit der katholischen Kirche wurde Taizé 1969 zu einer ökumenischen Kommunität. Heute gehören ihr rund 90 Männer aus 25 Nationen an.

Von ihrer Existenz her ist sie Zeichen der Versöhnung zwischen Christen, die unter sich gespalten sind, und zwischen Völkern, die gegeneinander stehen. Taizé ist zu einem Zeichen der Versöhnung der Menschen und der Kirchen untereinander geworden.

Die Botschaft von Taizé ist keine andere als die der Bibel: Gott schenkt Liebe, Freude und Frieden. Gott ist Liebe und schenkt uns diese Liebe, ohne irgendwelche Bedingungen. Das heisst für uns, das wir keine Angst zu haben und uns keine Sorgen zu machen brauchen. Gott ist für uns da. Und wir sollten die Ängste und Sorgen loslassen und ihm vertrauen. Freude zu wecken, ist Sinn und Zweck des Evangeliums, es ist die „frohe Botschaft“. Gott schenkt aber auch Frieden, inneren für mich selbst und äußeren zwischen den Menschen.Die andere Seite ist, dies nicht nur zur Kenntnis zu nehmen sondern auch zu leben und weiterzugeben. Und dies u.a. durch Gebete.

Das Taizé-Gebet ist ein ruhiges, gemeinsames Gebet, indem Stille und längere gemeinsame Gesänge einen grossen Stellenwert haben. Im Trubel des Alltags können wir hier zur Ruhe kommen und auf eine neue Art das Geheimnis Gottes erfahren, nicht in langen ausladenden Texten und Belehrungen, sondern in Stille, Gesang und gemeinsam gesprochenen Texten.

In der Taizé-Andacht werden die Texte nur vorgelesen, nicht interpretiert. Die Interpretation und das Gebet zum Text sollen die Teilnehmer selbst in der Zeit der Ruhe und der Stille erleben.

Die Taizé-Andachten leben ganz besonders von der speziellen Musik aus Taizé. Die Lieder sind kurz und bestehen oft nur aus einem Satz, der immer wieder wiederholt wird. Damit wird eine ganz besondere und ruhige Atmosphäre geschaffen, in die jeder langsam hineinkommen kann. Wichtig ist, jedes einzelne Lied recht lang zu singen. Am besten, bis man nicht mehr auf den Text und die Melodie achten muss, sondern ganz in Gedanken mitsingt.

Unsere Kirche im "Taizé-Gewand"

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